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Freitag, 24. Februar 2017

Sekretariat

Frau Frauke Genetzky
Frau Jeannette Braakmann
Frau Andrea Meyer
Höcklenkamper Straße 26
49843 Uelsen

Gerne können Sie uns anrufen 05942-575 oder per Mail kontaktieren ms-niedergrafschaft @ gmx.de

Fotos:

G. Meppelink, Emlichheim / K. Hemke, Emlichheim / Archiv Musikschule

 

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Winterkonzert des Vokalbereichs der Musikschule Niedergrafschaft

Mit einem Winterkonzert verabschiedet sich der Vokalbereich der Musikschule Niedergrafschaft von der kalten Jahreszeit und begrüßt den nahenden Frühling.

Unter der Leitung von Armanda ten Brink präsentieren sich am 03.03.2017 um 19:30 Uhr in der altref. Kirche Wilsum die Vokalensembles „Experience“, „Twen“, „Nice Guys“ und der Kammerchor der Musikschule Niedergrafschaft. Das Programm reicht von Werken der Klassik über die Romantik bis hin zu zeitgenössischen Werken. Begleitet von Pianistin Heike Knief erklingt Chormusik von so bekannten Komponisten wie Mendelssohn, Brahms oder Haydn. Auch auf bekannte Opernchöre darf sich das Publikum freuen.

Gemütliches Beisammensein nach dem Konzert

Im Anschluss an das Konzert klingt der Abend bei Kakao, Glühwein und kleinen Knabbereien in gemütlicher Atmosphäre aus.

Vorverkauf gestartet

Karten zu 5,- Euro sind für dieses Konzert ab sofort im Sekretariat der Musikschule Niedergrafschaft (Telefon: 05942-575 oder E-Mail: kontakt(at)musikschule-niedergrafschaft(dot)de) erhältlich.

Deutsch-Niederländisches Gitarrenorchester

Ab März bietet die Musikschule Niedergrafschaft in Zusammenarbeit mit der Musikschule Borne (NL) ein neues Projekt für klassische Gitarrenschülerinnen und -Schüler an: Das deutsch-niederländische Gitarrenorchester. Dieses Ensemble, das im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung kofinanziert wird, steht jungen Gitarristen ab 8 Jahren offen. Auch jüngere Kinder können sich anmelden, sie müssen allerdings über mindestens 2 Jahre Unterrichtserfahrung am Instrument verfügen. „Klassische Gitarristen sind ja in der Regel Einzelkämpfer. Umso spannender ist dieses Projekt für die Teilnehmer, denen sich in diesem Ensemble ganz neue Klangwelten und Erfahrungen im Zusammenspiel eröffnen“, so Schulleiter Dominik Grimm.

Unter der fachkundigen Anleitung von Saskia Spinder und Niels Ottink erarbeiten die Kinder ein musikalisches Programm, das nach insgesamt 3 Workshops in einem öffentlichen Konzert präsentiert wird. Das zu erlernende Notenmaterial wird allen Teilnehmern im Vorfeld zugesandt und dabei im Schwierigkeitsgrad so angepasst, dass es von allen Kindern zu bewältigen ist. Neben der Ensemblearbeit haben die jungen Musikerinnen und Musiker die Möglichkeit, in Einzelcoachings ihre individuellen Fähigkeiten zu analysieren und zu verbessern. 

Eigene CD-Aufnahme

Wer möchte nicht einmal eine selbst eingespielte CD in den Händen halten… Zu den besonderen Highlights dieses Projekts zählt die Erstellung einer professionellen CD. Das Abschlusskonzert wird live mitgeschnitten, im Tonstudio aufgearbeitet und den Schülerinnen und Schülern als bleibende Erinnerung zur Verfügung gestellt.

Jetzt anmelden!

Interessierte Kinder können sich ab sofort im Sekretariat der Musikschule Uelsen (Tel. 05942-511) für dieses Projekt anmelden. Die Workshop Termine sind am 4. März im Vortragsraum der Musikschule Uelsen (11:00 Uhr bis 15:30 Uhr), am 29. April in der Aula in Emlichheim (11:00 Uhr bis 15.30 Uhr) und am 20. Mai in der ev.-ref. Kirche in Uelsen (15:00 bis 19:00 Uhr). Das öffentliche Abschlusskonzert mit Live CD-Aufnahme findet im Anschluss um 19:30 Uhr statt.

Die Kosten für das gesamte Projekt betragen inklusiver einer CD 18,- Euro pro Kind.

 

Neue Broschüre der Musikschule Niedergrafschaft

Die Musikschule Niedergrafschaft wird zukünftig in einer 2-mal jährlich erscheinenden Broschüre über ihr aktuelles Programm informieren. Neben Schnupperkursen und aktuellen Veranstaltungen wird hier auch auf besondere Projekte hingewiesen, die in Ergänzung zum regulären Unterrichtsangebot der Schule stattfinden. „In unserem Projektbereich bieten wir zeitlich begrenzte Kurse und Workshops zu den unterschiedlichsten Themenbereichen an“, so Schulleiter Dominik Grimm. So zählen etwa ein „Oriental Percussion Workshop“ mit Ausnahme-Perkussionist Rami Jarabanda oder „Wir singen platt“, ein Kurs speziell für Großeltern und ihre Enkel, zu den Highlights der aktuellen Angebotspallette.
Die Broschüre erscheint jeweils zu Beginn des Schulhalbjahres und liegt an allen relevanten öffentlichen Stellen in der Niedergrafschaft aus.

Kinderchor beginnt mit Probenarbeit

Musikschulleiter Dominik Grimm: Wir haben tolle Talente entdeckt

 

Voices, so heißt der neue Kinderchor der Musikschule Niedergrafschaft, für den in den letzten Wochen und Monaten über 100 Kinder aus Deutschland und den Niederlanden vorgesungen haben. „Wir haben tolle Talente entdeckt“, freut sich Musikschulleiter Dominik Grimm, „nun geht es an die Probenarbeit“.

 

Jedes Kind erhält neben den wöchentlichen Chorproben auch eine Solostunde, in der gezielt an den individuellen Fähigkeiten der jungen Sängerinnen und Sänger gearbeitet wird. „Ziel ist es, alle Kinder auf ein Niveau zu bringen und einen reinen und hochwertigen Chorklang zu erreichen“, so Armanda ten Brink, die den Chor zusammen mit Dominik Grimm und Ulrike Sumbeck leitet.

 

Bereits im März reist der Chor zu seinem ersten Chorlager nach Papenburg. Dort werden die Kinder über mehrere Tage Teile des Repertoires für die ab Oktober anstehenden Konzerte einstudieren. Bereits jetzt gibt es zahlreiche Konzertanfragen, denen die Chorleitung aber zunächst noch nicht nachkommt. „So ein Chor braucht Zeit, um sich zu entwickeln. Wir wollen den Druck auf die Kinder so gering als möglich halten“, dämpft Dominik Grimm die hohen Erwartungen.

 

So werden in Papenburg auch Freizeitaktivitäten nicht zu kurz kommen, immerhin müssen sich die neuen Sängerinnen und Sänger auch untereinander erst einmal besser kennenlernen. Der Rotary Club Uelsen/Coevorden unterstützt den neuen Chor und hat bei der Durchführung der Castings in den Niederlanden geholfen. Nachdem nun auch niederländische Talente bei Voices mitmachen, ist aus dem neuen Ensemble ein echtes deutsch-niederländisches Projekt geworden. Wichtig ist Marja Ritterfeld, der Präsidentin des Rotary Clubs Uelsen, dass alle Kinder, die den nötigen Eifer und genug Talent mitbringen, auch im Chor mitsingen können. Da soll eine Mitgliedschaft nicht am Geldbeutel der Eltern scheitern.

Grundschulkinder präsentieren Weihnachtsmusical

Die Mädchen und Jungen der Grundschule Laar haben am gestrigen Donnerstag im Dorfgemeinschaftshaus zwei Mal das Weihnachtsmusical ‚Stille Nacht, Heilige Nacht’ aufgeführt, das sie zusammen mit dem Schulchor und ihren Lehrerinnen eingeübt hatten.

Das Weihnachtsmusical erzählt von der Entstehung des gleichnamigen Weihnachtsliedes, dessen Text Josef Mohr als Pfarrer in Arnsdorf geschrieben hat und zu dem der Dorfschullehrer und Organist Franz Gruber 2 Jahre später auf dessen Wunsch in 1818 eine Melodie komponierte. In Oberndorf bei Salzburg kam es dann am Heiligen Abend 1818 zur Uraufführung.

Dass Musical erzählt, dass Mäuse den Blasebalg der Kirchenorgel zerfressen haben und deshalb der Gesang von Josef Moor mit der Gitarre begleitet wird.

Umrahmt wurden die Aufführungen von Beiträgen des Blockflöten-Spielkreises unter der Leitung der Musikschullehrerin Saskia Spinder, die ebenfalls die Leitung des Schulchores in Händen hatte und das Publikum bei diversen Liedern zum Mitsingen animierte.

Die überzeugenden schauspielerischen Leistungen sowie die musikalischen Beiträge wurden mit lang anhaltendem Applaus der zahlreichen Gäste – unter denen sich auch der Komponist des Musicals ‚Cees West’ mit Ehefrau und Tochter befand – belohnt.

Musikalische Umrahmung der Weihnachtsfeier

Musikalische Umrahmung der Weihnachtsfeier des MIN-Ausschusses der Samtgemeinde Emlichheim am gestrigen Donnerstag durch ein Blechbläserquartett der Musikschule Niedergrafschaft.

 

 

Kindererlebniskonzert in Bild, Musik und Wort

Zu einem interessanten Projekt hat die Musikschule Niedergrafschaft am Sonnabendnachmittag in die Aula des Lise-Meitner-Gymnasiums geladen. Viele Neuenhauser, darunter viele Kinder, waren der Einladung gefolgt. Auf dem Spielplan stand die Geschichte vom Nussknacker. In einem Ohrensessel sitzend, von einer Kerze und einer Stehlampe umrahmt, las Herbert Lüken in einem eindrucksvollen Vortrag aus einem dicken Buch die modernisierte Fassung der Weihnachtsgeschichte. Dazu wurden auf einer großen Leinwand die Bilder zu den einzelnen Szenen der Geschichte projiziert, welche die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen des Lise-Meitner-Gymnasiums unter der Anleitung von Ulrike van Ark mit viel Liebe und Ausdruckskraft gemalt hatten. Es wurde so die Geschichte von Lara erzählt, die am Weihnachtsabend einen Nussknacker bekommt, in der folgenden Nacht im Traum mit ihm einen Ausflug in ferne Welten unternimmt und dabei schwierige und spannende Aufgaben lösen muss. Direkt vor der Bühne war das mit Streichern und Holzbläsern besetzte Kammerorchester der Musikschule Niedergrafschaft platziert, das unter der Leitung von Els Hoekstra die Sätze aus Tschaikowskys Nussknacker-Suite präsentierte. Die Besucher waren von der musikalischen Leistung, der schönen Märchenstimme von Herbert Lüken und den wundervollen Bildern beeindruckt und dankten den Ausführenden mit langem Applaus.

 

Ein Barock-Konzert der besonderen Art in der ev.-ref. Kirche in Uelsen

Es gab viel Applaus für die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Niedergrafschaft beim diesjährigen Barock-Konzert in der ev-ref. Kirche in Uelsen. Unter der Leitung von Hannelieke Vorstermans zeigten die teilnehmenden Kinder mit viel Eifer und Freude ihr musikalisches Können . Den Auftakt machte dabei Katharina Singraven gemeinsam mit Ihrer Dozentin auf der Altblockflöte. Nach diesem beeindruckenden Vortrag folgte das große Blockflötenorchester mit Jasmin Scholten, Emma Linke, Anna Bartels, Femke Bosch, Jana Luttermann, Jolina Laarmann, Kim Beuker, Lyn Beuker, Lilly Homann,Tamineh Aberspach, Franz Hartjens, Eike Berens, Louis Baukamp, Sebastian Kruit, Emma Nürenberg, Charlotte Rohlfs, Katharina Singraven, Eva Smidderk, Elin Weiden, Anneke Nöst, Isabel Kutzleb, Rieke Reinink, Marie Helweg und Malte Berens. Das Orchester präsentierte Werke von Georg Philipp Telemann und Giorgio Mainerio. Mit Leo Janssens auf dem Cembalo spielten Malte Berens und Hannelieke Vorstermans eine Suite in G-Dur von Johann Christoph Pez. Das Ensemble Musicolare mit Franz Hartjens, Eike Berens, Sebastian Kruit, Louis Baukamp, Samuel Schepers, Tamineh Abersprach, Charlotte Rohlfs, Emma Nürenberg, Eva Smidderk, Elin Weiden, Anneke Nöst und Anna Oostergetelo spielte drei Werke von Tielmann Susato. Im Anschluss spielten Isabel Kutzleb und Rieke Reinink auf der Altblockflöte ein Largo und eine Bourrée aus der Trio-Sonate in e-Moll von Johann Christian Schickhardt. Begleitet wurden sie dabei mit großem Einfühlungsvermögen von Leo Janssens auf dem Cembalo. Im Folgenden spielten Marie Helweg und Katharina Singraven auf Ihren Altblockflöten, begleitet von Leo Janssens am Cembalo, Werke von Daniel Purcell. Mit Antonio Vivaldi`s Winter aus die 4 Jahreszeiten folgte ein weiteres Highlight, dass Charlotte Rohlfs auf Ihrer Sopranblockflöte in Begleitung von Flautissimo (Katharina Singraven, Marie Helweg, Rieke Reinink, Malte Berens, Isabel Kutzleb) präsentierte. Zu Gast waren auch Marian Wesselink (Violine), Anke Plascher (Violine), Elena Niehoff (Viola) mit Ihrer Dozentin Els Hoekstra , die am Cello für ein weiteres Highlight und klangreiche Abwechslung sorgten. Den Abschluss eines wunderschönen Konzertabends bestritt das Publikum gemeinsam mit allen Schülerinnen und Schülern mit Leo Janssens an der Orgel. Mit Heinrich Isaak „Nun ruhen alle Wälder“ endete ein gelungener Konzertabend, bei dem noch einmal alle Schülerinnen und Schüler mitspielten und das Publikum eingeladen war, mitzusingen.

Lurenklänge für das Musikinstrumentenmuseum Berlin

Zu den spektakulärsten Funden aus der Bronzezeit gehört sicherlich die Lure. Dieser in mehreren Teilen s-förmig aus Bronze gefertigte, gewundene Instrumententyp, meist um die 2 Meter Länge, schließt mit einer flachen Mündungsscheibe ab, die häufig mit Sonnenornamenten verziert ist. Mit den Luren zeigt sich ein perfektionierter Leistungsstand damaliger Instrumentenbauer, der bis heute trotz neuer technischer Verfahren nicht erreicht ist.

Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit auf dem Bronzezeithof in Uelsen als Bläser der bronzezeitlichen Nachbildung einer Lure, wurde ich häufig von Besuchern im Anschluss kleiner musikalischer Darbietungen mit Fragen konfrontiert. Beispielsweise: „Klingt die aus Messing gefertigte Nachbildung einer Lure des Bronzezeithofes anders, als ein aus Bronzegefertigtes Instrument“? Die Gelegenheit zur Klärung dieser und ähnlicher Fragen ergab sich im vergangenen Sommer anlässlich eines Besuches in Berlin, verbunden mit einer Kontaktaufnahme zu Herrn Dr. Lerch vom dortigen Musikinstrumentenmuseum.

Rund 3500 Instrumente umfasst die Sammlung des Musikinstrumentenmuseums, darunter zwei Luren. Von Dr. Lerch wurde mir nach einem kurzen Anspiel der Luren in Aussicht gestellt, Tonaufnahmen für das Museum erstellen zu dürfen.

In der vergangenen Woche konnte ich dann einer Einladung des Staatlichen Institutes für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz nach Berlin folgen. Die Zuordnung der beiden museumseigenen Luren-Nachbildungen zu einem der über 60 bisher gefundenen Originale ist noch nicht gesichert. Ebenso lässt sich über die verwendeten Legierungen derzeit keine konkrete Aussage machen. Wie sich herausstellte, gab es nach erstem Einspielen mit den beiden Luren bei einem der Instrumente Anblasprobleme sowie Einbußen in der Klangqualität, so dass die beiden Tonbeispiele nur mit einem Instrument eingespielt wurden.

Eine der beiden Tonaufnahmen gibt Einblicke in spieltechnische Möglichkeiten. Die zweite Aufnahme beschränkt sich auf grundtonbezogenes Blasen unter Verwendung der Zirkularatmung, die heute von Wissenschaftlern als mögliche damalige Spielart in Betracht gezogen wird, da diese Formgebung eines Klangbildes nichts mehr mit den Signalen der herkömmlichen Spielweise zu tun hat. Die Aufnahmen werden demnächst den Besuchern des Musikinstrumentenmuseums zur Verfügung stehen. Ebenso dürfen diese auf der Homepage des Bronzezeithofes Uelsen Verwendung finden.

Kunibert Zirkel

REQUIEM von Wolfgang Amadeus Mozart

Dass Mozarts Requiem zu den Meisterstücken der Musikgeschichte gehört, davon konnten sich die Zuhörer in der altreformierten Kirche Emlichheim überzeugen.

Das Wesensmerkmal dieses Schwanengesangs des Komponisten, den er selbst nicht mehr vollenden konnte, ist der Kontrast zwischen der grausamen Wirklichkeit des Todes und dem Flehen der Einzelseele um gnädiges Bewahren. Er materialisiert sich im musikalischen Kontrast zwischen machtvollen Chorsätzen, die den Hörer oft geradezu schmerzlich ergreifen und erschüttern und den flehentlichen Passagen von Einzelstimmen.

Diesen Kontrast aufzuzeigen, gelang Armanda ten Brink mit ihren Musikern vortrefflich. Die über hundertköpfige Chorgemeinschaft aus Kammerchor der Musikschule Niedergrafschaft, Stedelijk Koor Enschede und Gastsängern wurde stilsicher begleitet vom Oost Nederland Symfonie Orkest in Kammermusikbesetzung. Das dezent agierende, überzeugende Solistenquartett bildeten Sarah Bouwers, Petra Ehrismann, Gerald Geerink und Michel Poels. Bouwers und Geerink sind frühere Schüler Armanda ten Brinks, Ehrismann und Poels leiten gemeinsam das Zangstudio Haarlem.

Mit Standing Ovations reagierte das Publikum nicht nur auf das große Werk, sondern auch auf eine beispielhafte Aufführung. Wieder einmal sind wir Zeugen des vielseitigen Könnens Armanda ten Brinks geworden.

(Text lt. Grafschafter Nachrichten)

Laternenumzug der Grundschule Itterbeck

Instrumentalisten der Musikschule Niedergrafschaft begleiteten am Dienstag, 08. November 2016 die Kinder der Grundschule Itterbeck musikalisch zum Laternenumzug durch den Ort.

Begeistert mitgesungen wurde bei Liedern wie „Sünne Mattmann“, „Ich geh mit meiner Laterne“, „Sankt Martin“, „Laterne“ und „Durch die Straßen“.

Staatlicher Prüfer lobte die Musikschule Niedergrafschaft

Es gab viel Lob für Aufführungen von einer Beethoven Sonate, Teile aus Vivaldi's “Jahreszeiten” und “höllischer Gitarrengewalt” von Megadeath. Am Samstag, den 01. Oktober 2016, fanden in der Musikschule Niedergrafschaft wieder die jährlichen Prüfungen der Studien Vorbereitende Ausbildung (SVA) statt. Der Staatliche Prüfer, Herr Professor P. Florian, war sehr zufrieden mit dem Leistungsniveau der sechs Kandidaten. “Die Fahrt nach Uelsen unternehme ich immer gerne. Die Prüfungen sind gut organisiert und die Schüler immer bestens vorbereitet. Sie präsentieren sich auf einem technisch und musikalisch hohen Niveau.”

 

Die SVA ist ein vom Land subventioniertes Programm für talentierte Musikschüler. Sowohl für die Studien Klassischer Musik als auch für Pop und Jazz gelten an der Hochschule hohe Anforderungen für eine eventuelle Aufnahme. In dem SVA Programm werden die Schüler auf diese Aufnahmeprüfung vorbereitet. Drei Kandidaten der Musikschule bewältigten am 01. Oktober ohne Probleme die Zwischenprüfung und werden im nächsten Jahr als SVA-Schüler weitergeführt. Drei weitere Kandidaten sind neu in das Programm eingetreten.

 

 

Talente der Musikschule Niedergrafschaft musizierten in Neuenhaus

Im Rahmen der zweimal jährlich stattfindenden Konzertreihe „Talentspirale“ zeigten besonders herausragende Schülerinnen und Schüler der Musikschule Niedergrafschaft am 1. November in Neuenhaus ihr Können. Im vollbesetzten Saal des alten Rathauses präsentierten die jungen Nachwuchsmusiker ein buntes Programm, das von Pop über Jazz bis Klassik und sogar Eigenkompositionen reichte. Neben Solo-Darbietungen an den Instrumenten Klavier, Geige und Gitarre begeisterten die Zuschauer auch ein Blockflöten-Trio, ein Klarinetten-Quartett, ein Streicher-Duo und ein Saxophon-Trio. „Ich bin beeindruckt, auf welch hohem künstlerischen Niveau sich unsere Schülerinnen und Schüler schon präsentieren.

Unsere Dozenten leisten hier wirklich hervorragende Arbeit.“ so Schulleiter Dominik Grimm, der das Publikum im Vorfeld des Konzertes begrüßte. Aufgrund der begrenzten Platzkapazität ist es ratsam, sich bereits jetzt den Termin für die nächste Talentspirale vorzumerken. Sie findet am Montag, den 8. Mai 2017 um 18.30 Uhr im alten Rathaus in Neuenhaus statt.

Musikschule Niedergrafschaft gründet neuen Kinderchor

Die Musikschule Niedergrafschaft gründet einen professionellen, gemischten Chor. Ziel ist es, mittelfristig ein Ensemble zu schaffen, das den Ruf der Musikschule und der gesamten Region auch überregional und international vertritt. Dabei sind Chorreisen ins In- und Ausland, Kooperationen mit Theatern, sowie die Teilnahme an Festivals und Wettbewerben ebenso geplant, wie gemeinsame Freizeitaktivitäten

Weitere Talente gesucht

Alle Kinder, die gerne singen und im Alter zwischen 6 und 16 Jahren sind, können für das neue Gesangsensemble vorsingen. Aufgrund der zahlreichen Nachfrage und dem regen Interesse wird es einen weiteren Castingtermin am 10. November 2016  von 16:30 bis 19:00 Uhr im Musikschulgebäude Emlichheim (Kirchstraße 12) geben. Es ist nicht nötig, für das Vorsingen spezielle Stücke im Vorfeld vorzubereiten.

Für die Vereinbarung von Vorsingterminen und Nachfragen zum Projekt wenden sich Interessenten bitte an das Musikschulsekretariat in Uelsen, Höcklenkamper Straße 26, Telefon: 05942-575 (E-Mail: ms-niedergrafschaft@gmx.de).

DANCEPERADOS OF IRELAND SPIRIT OF THE IRISH CHRISTMAS

Die Bürgergemeinschaft Emlichheim e.V. präsentiert am Samstag, 03. Dezember 2016 in der Vechtetalhalle Emlichheim die Irische Stepptanz Show „DANCEPERADOS OF IRELAND – SPIRIT OF THE IRISH CHRISTMAS“.

 

Danceperados, frei übersetzt aus dem Englischen heißen sie, die Tanzwütigen, denn den Iren liegt das Tanzen, Singen und Spielen im Blut. Mit ihrer „Spirit of  Irish Christmas“ Tour möchten sie uns die Weihnachtsbräuche der Grünen Insel näherbringen.

 

Sie entführen uns in Zeiten, wie z.B. der „Wren-Boys“, wo junge Männer am 2. Weihnachtstag den Zaunkönig feiern und dabei mit fantasievollen Strohmasken von Haus zu Haus ziehen und spezielle Lieder singen. Oder die Zeit vor der Kommerzialisierung der Weihnacht. Gottesdienste auf Gälisch begleitet von Irish Folk Melodien. Es erklingen uralte Hymnen, englische Weihnachtslieder „Carols“, aber auch Lieder neuen Ursprungs.

 

Viele Iren, damals wie heute müssen ihren Lebensunterhalt im Ausland verdienen, so treffen sich zu Weihnachten Familien, Freunde und feiern zusammen zu Hause und in Pubs. Da wird gesungen und auch wie wild getanzt…

 

Für die Choreografie ist der zweimalige „World Champion“ Michael Donnollan zuständig. Die Klasse der Tänzer/-innen erkennt man daran, dass es alle zusammen auf mehr als 40 World Dancing Champion oder All Ireland Titel bringen. Alles ist live! Denn die Desperados haben sich an die Spitze einer Bewegung gesetzt, die den irischen Stepptanz wieder ein Stück menschlicher, freier und näher an den Ursprüngen machen möchte. Die Danceperados überzeugen ihr Publikum mit einer überschäumenden Lebendigkeit und Authenzität.

 

Eine auf Musik und Tanz fein abgestimmte Multivision mit winterlichen Landschaften und Weihnachtsmotiven – man hat das Gefühl mittendrin- in Irland zu sein.

 

Karten sind erhältlich über die Homepage des Bürgervereins: www.konzept-kultur.de

 

Musikalisierungsprogramm "Wir machen die Musik!" startet in die achte Runde

Auf dem Foto von links nach rechts: Kunibert Zirkel ( stellvertretender Leiter Musikschule Niedergrafschaft), Guido Meyer (Leiter Kindergarten“Abenteuerland“) und Ulrike Sumbeck (Musikschullehrerin Musikschule Niedergrafschaft)

Anlässlich der Erneuerung des Vertrages, Wir machen die Musik! im Rahmen des Musikalisierungsprogramms des Landes Niedersachsens, besuchte der stellvertretende Schulleiter der Musikschule Niedergrafschaft, Kunibert Zirkel, den Kindergarten „Abenteuerland“ in Lage.

Dort präsentierten die Kindergartenkinder gemeinsam mit der Musikschullehrerin der Musikschule Niedergrafschaft, Ulrike Sumbeck, und dem Leiter des Kindergartens Abenteuerland, Guido Meyer, einige Lieder aus dem Musikalisierungsprogramm. Herr Meyer und sein Team sind glücklich, das Musikalisierungsprogramm Wir machen die Musik! im Kindergarten anbieten zu können. Sowohl Kinder, als auch Eltern sind begeistert. Die Musikschullehrerin, Ulrike Sumbeck, berichtete „ Ich bin bereits voll in den Kindergartenalltag integriert und die Kinder freuen sich jede Woche begeistert auf das gemeinsame Musizieren mit den vielen verschiedenen Instrumenten und dem Gesang. 

Kunibert Zirkel stellte noch einmal die Eckdaten vom Projekt vor: Rund zwei Millionen Euro stellt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Schuljahr 2016/17 bereit, um das Konzept einer „Musikalischen Breitenbildung“ zu realisieren. Erreicht werden soll dies durch flächendeckende Kooperationen zwischen Musikschulen, Kindertagesstätten und Grundschulen in Niedersachsen.

Die deutlich gestiegene Nachfrage von Kindergärten und Schulen nach Teilhabe seit dem Projektstart 2009 konnte auch im vergangenen Schuljahr 2015/16 mit ca. 38.000 teilnehmenden Kindern niedersachsenweit noch nicht abgedeckt werden.

Sind es in den Kindertagesstätten die vielfältigen Methoden der Elementaren Musikpädagogik, um die Kinder spielerisch an die Musik heranzuführen, lernen die Kinder in der Schule im Rahmen von Orientierungsangeboten die unterschiedlichen Instrumentengruppen kennen, oder können sich als Schüler einer Instrumental- bzw. Chorklasse intensiv mit ihrer Stimme oder einem Instrument beschäftigen. Die Angebote sind damit eine praktische Ergänzung zum schulischen Musikunterricht.

In der Niedergrafschaft sind es in diesem Schuljahr 6 Projekte mit Kitas, 11 Projekte gibt es an Niedergrafschafter Grundschulen.

Erfreulicherweise sind nach Auskunft des Nds. Ministeriums für Wissenschaft und Kultur die Mittel für das Musikalisierungsprogramm Wir machen die Musik! in der mittelfristigen Finanzplanung des Landes Niedersachsen bis 2020 verankert.

Freie Plätze bei den Holzblas-, Blechblas- und Tasteninstrumenten

Es gibt in der Musikschule Niedergrafschaft noch einzelne freie Plätze in den verschieden Standorten in den Bereichen:

-Holzblasinstrumente (Klarinette und Saxophon)

-Blechblasinstrumente (Posaune, Tenorhorn, Trompete)

-Tasteninstrumente (Klavier)

Interessierte Eltern können sich direkt im Sekretariat melden:

05942-575 oder per mail: ms-niedergrafschaft @ gmx.de

Weitere Informationen gibt es auch unter www.musikschule-niedergrafschaft.de

 

11. Bezirkswettbewerb im Jagdhornblasen

Nach der Siegerehrung – von links Kunibert Zirkel, Bezirksvorsitzender Martin Meyer-Lührmann, Vizepräsident Andreas Ziegler, Gerd Will MDL in Niedersachen, Reinhold Hilbers MDL in Niedersachsen, Ingrid Thole Stellv. Bürgermeisterin der Stadt Nordhorn, Helena Hoon Stellv. Landrätin Landkreis Grafschaft Bentheim und erfolgreiche Leiter/innen von Jagdhornbläsergruppen. Bernhard Jansen (4. von rechts) Fachdienst Kultur des Landkreises

Vor der Kulisse des Klosters Frenswegen in Nordhorn fand am 4. September der 11. Bezirkswettbewerb im Jagdhornblasen des Teilbezirkes Emsland/Osnabrück statt.

23 Jagdhornbläsergruppen mit rund 300 Jagdhornbläser/innen hatten sich angemeldet. Der Vorsitzende der Jägerschaft Grafschaft Bentheim Thomas Heils eröffnete den Wettbewerb und stellte gleichzeitig die Jagdhornbläser/innen als Aushängeschild der Landesjägerschaft heraus.

Neben den Gruppenwertungen hatten die Teilnehmer auch die Möglichkeit, sich im Duo oder, diesmal ganz neu, im Soloblasen darzustellen.In der Solo-Wertung mussten die Wildsignale des Reh- und Schwarzwildes vorgetragen werden, Signale, die im Ablauf einer Einzeljagd ständige Begleiter der Jäger sind. Im Duoblasen waren es die Signale Flugwild tot und Jagd vorbei.

Die Solo-Wertung konnte mit 376 Punkten Dieter Wolf als bester Einzelbläser von 12 Teilnehmern für sich entscheiden.

Maike Rosema und Michael Wessels verwiesen mit 371 Punkten die fünf weiteren Duos auf die Plätze.

In der Unterstufe wurden mit den Signalen; Aufbruch zur Jagd, Sammeln der Jäger, Reh tot, Hase tot und Jagd vorbei von der Nachwuchsgruppe „Vom Dinkelbogen“ (Jägerschaft Grafschaft Bentheim) 760 Punkte erblasen.

Der Vortrag eines Pflichtsignals und eines Vortragsstückes waren die Herausforderungen in der Mittelstufe. Von den drei Wertunsrichtern wurde am Ende des Wertungsblasens bescheinigt, dass in dieser, wie auch in der Oberstufe ein insgesamt sehr gutes bläserische Niveau an diesem Tag zu hören gewesen war.

298,5 Punkte reichten für die Jagdhornbläsergruppe des Hegerings 1 Bad Bentheim (Jägerschaft Grafschaft Bentheim) zum ersten Platz. Dicht gefolgt von der Jagdhornbläsergruppe Hubertus Twist (Jägerschaft Meppen) mit 295 Punkten. Platz 3 belegte die Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Fürstenau (Jägerschaft Bersenbrück) mit 289 Punkten.

In der Oberstufe gewann die Jagdhornbläsergruppe Lönsberg (Jägerschaft Grafschaft Bentheim), 349,5 Punkte. Platz 2: Jagdhornbläsergruppe Wietmarschen (Jägerschaft Grafschaft Bentheim), 331,5 Punkte. Platz 3: Jagdhornbläsergruppe Glandorf (Jägerschaft Osnabrück Land), 330 Punkte.

Das Es-Horn Wertungsblasen ergab folgende Ergebnisse:

  1. Platz: Parforcehorngruppe Grönegau/Melle (Jägerschaft Melle) – 270,5 Punkte.
  2. Platz: Parforcehorngruppe Waidmannslust (Jägerschaft Bersenbrück) -267,5 Punkte.
  3. Platz: Parforcehorngruppe Grafschaft Bentheim (Jägerschaft Grafschaft Bentheim) - 242 Punkte.

Nach Grußworten der Stellv. Landrätin Frau Hoon konnte der Bezirksvorsitzende Martin Meyer-Lührmann erfreut feststellen, dass die Pflege der jagdmusikalischen Tradition im Teilbezirk Emsland/Osnabrück sehr lebendig sei.

Ihr Interesse am Wertungsblasen zeigten auch die Landtagsabgeordneten Gerd Will und Reinhold Hilbers durch die Anwesenheit am Kloster Frenswegen.

Der Vizepräsident der LJN Andreas Ziegler überbrachte in seinem Wortbeitrag u.a. die Grüsse des Präsidiums und insbesondere die seines Präsidenten Helmut Dammann-Tamke.

Mit dem gemeinsam geblasenem Signal „Auf Wiedersehn“ endete der Bezirkswettbewerb 2016.

Weitere Bilder unter der Bildergalerie

Freie Plätze in der Musikalischen Früherziehung

Wie die Musikschulverwaltung mitteilt, gibt es zur Zeit noch freie Plätze in der Musikalischen Früherziehung (MFE). Dies betrifft folgende Gruppen: in Uelsen dienstags 14.20-15.20 Uhr und freitags von 14.00 - 15.00 Uhr, in Emlichheim donnerstags von 14.00 - 15.00 Uhr. Die MFE soll die musikalischen Fähigkeiten des Kindes (ab ca. 4 Jahre) auf spielerische Art entwickeln und fördern und die Begabungsrichtung erkennen helfen. Sie soll zum Instrumentalspiel notwendige Grundlagen schaffen. Die MFE basiert auf den Grundkomplexen: SINGEN und SPRECHEN, MUSIK und BEWEGUNG, ELEMENTARES INSTRUMENTALSPIEL, Instrumenten-Information und MUSIKHÖREN. Interessierte Eltern können sich direkt im Sekretariat melden: 05942-575 oder per Mail: ms-niedergrafschaft @ gmx.de

Klarinette, Klavier, Saxophon und Blechblasinstrumente suchen noch Schüler

Freie Plätze in den Fächern Klarinette, Klavier, Saxophon und Blechblasinstrumente (Horn, Posaune, Trompete) gibt es zur Zeit noch an der Musikschule Niedergrafschaft. Leihinstrumente können – außer im Fach Klavier - zur Verfügung gestellt werden. Interessenten sollten sich umgehend mit dem Sekretariat der Musikschule in Verbindung setzen: Tel. 05942-575 oder ms-niedergrafschaft @ gmx.de. Weitere Informationen finden sich auch unter www.musikschule-niedergrafschaft.de

Bekanntmachung

Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes „Musikschule Niedergrafschaft“ hat in seiner Sitzung am 06.04.2016 die Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2016 beschlossen. Die Satzung ist im Internet unter www.uelsen.de am 19.07.2016 veröffentlicht worden. Gegen die Haushaltssatzung des Zweckverbandes „Musikschule Niedergrafschaft“ werden vom Landkreis Grafschaft Bentheim keine Bedenken erhoben. Der Haushaltsplan liegt nach § 114 Abs. 2 NKomVG in Verbindung mit § 1 der Verordnung über die öffentliche Bekanntmachung von Satzungen pp. in der Zeit vom 26.07.-03.08.2016 während der Dienststunden im Verwaltungsgebäude der Samtgemeinde Uelsen, Zimmer 46, Itterbecker Str. 11, 49843 Uelsen, zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.
49843 Uelsen, den 25.07.2016 gez. Koers
Geschäftsführer

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